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Gegensatz zum Tier sagt dem Menschen kein Instinkt, was er tun muss
und im Gegensatz zum Menschen in früheren Zeiten, keine Tradition,
was er soll - und nun scheint er nicht mehr recht zu wissen, was
er will. (Zitat Viktor Frankl, aus: Der Wille zum Sinn, Bern 1991,
S.12)
Heutzutage sind
Menschen von technisierter Welt umgeben, welche das Leben immer
schneller und hastiger gestaltet. Vieles ist machbar, jedoch auch
die Anforderungen auf Menschen sind größer geworden.
Die westlichen Gesellschaften erleben immer mehr Stress und Spannungsfelder.
Gerade in dieser Situation erfährt das Individuum den „Anruf
des Lebens“, welcher ihn nach Sinn und Orientierung befragt.
Hierbei spürt
der Mensch Sehnsucht nach Ruhe, Geborgenheit, Loslassen-Können
und inneren Frieden. Er beginnt die Suche nach Liebe und Hoffnung.
All diese Bedürfnisse führen ihn von der „äußeren“
hastigen Welt in die „innere Welt“ der Ruhe. Viele Menschen
begegnen auf diesem Weg Gott oder entdecken ihren noch "unbewussten
Gott“. Die Korrektur des Gottesbildes ist hierbei wesentlich.
Liegt beim Menschen ein liebloses, bedingtes Gottesbild vor, kann
sein Urvertrauen, Lebens- und Menschenbild negativ geprägt
sein.
„Der
Mensch ist ein Wesen auf der Suche nach einem Sinn - dem Logos -
und dem Menschen Beistand zu leisten in der Sinnfindung, ist eine
Aufgabe der Psychotherapie, ist die Aufgabe der Logotherapie. (Zitat
Viktor Frankl, aus: Der Wille zum Sinn, Bern 1972, S.8)
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DiePsychotherapie
begleitet Menschen auf diesem Weg in die „innere Welt“,
im Sinne von Sinnentdeckung und Begleitung. Der Weg nach
„Innen“ ist ein abenteuerlicher mit vielen Hürden.
Die eigene Natur - der Egoismus - steht oft im Weg zum Glück!
„Der
Sinn des Lebens kann nicht erfunden, sondern nur neu entdeckt
werden. Der Sinn ist ein Schrittmacher des Seins.“ (Viktor
Frankl, aus: Zitatesammlung Kurz gesagt-lang nachgedacht. Süddeutsches
Institut, München.)
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